EQ-SQ neuropsychoanalytische Soziotherapie

Die interdisziplinäre Ausrichtung der EQ-SQ neuropsychoanalytischen Soziotherapie (EQ-SQ NPS)

Die EQ-SQ NPS beschäftigt sich mit der Bedeutung der emotionalen und sozialen Intelligenz für die Entwicklung und die Stabilität von Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern aus der Perspektive der Hirnforschung, der Psychoanalyse und der jungen Wissenschaftsrichtung Neuropsychoanalyse. Aus den Erkenntnissen dieser Forschungsrichtungen werden die wichtigsten Kriterien für den EQ und SQ abgeleitet und entsprechende Methoden zur Förderung bzw. Therapie erarbeitet.

Die objektive Perspektive der Hirnforschung und die eher subjektive, erfahrungsabhängige Perspektive der Psychoanalyse bieten eine solide Basis für das Konzept der Soziotherapie, das zur Bewältigung von Beziehungs- und Entwicklungsproblemen für Erwachsene, Jugendliche und Kinder bestimmt ist und sich an Personen mit psychosozialen Störungen und psychischen Erkrankungen richtet.

Das vorliegende soziotherapeutische Konzept wird seit 1980 im Institut für angewandte Sozialpsychologie Dr. phil. Alois Heinemann entwickelt und prak-tiziert. Die Entwicklung orientierte sich zunächst an der Theorie und Praxis der Psychoanalyse; bestätigt und bereichert wurde sie durch die Hirnforschung sowie die neuropsychoanalytische Forschung und erhielt eine bio-psycho-soziale Perspektive.

Wissenschaftliche Grundlage für die Theorie und Praxis der EQ-SQ NPS und für die Theorie und Praxis der „EQ-SQ neuro-psychoanalytischen Soziotherapie“ sind besonders die Forschungsarbeiten von: Wilfried E. Bion, John Bowlby, Sigmund Freud, Peter Fürstenau, Melanie Klein, Alfred Lorenzer, Daniel J. Siegel, Daniel Stern (Psychoanalyse); Lise Eliot, Antonio R. Damasio, Gerald Hüther, Eric Kandel, Gerhard Roth (Hirnfor-schung); Mark Solms, Jaak Panksepp, Oliver Turnbull, Yoram Yovell, Maggie Zellner (Neuropsychoanalyse); Luc Ciompi (Medizin/ Sozialpsychiatrie), Karin und Karl Grossmann (Psychologie/ Bindungsforschung); Reinhard Pekrun (Persönlich-keitspsychologie), Günther Schiepek (Psychologie/ Synergetik); Hermann Haken (Physik/ Synergetik); Helge Pross (Soziologie); Walter Schulz (Philosophie).